ARIC

07.11.2019 — ISM Sum­mit ange­wand­te KI in Ham­burg

Künst­li­che Intel­li­genz (KI) ist in Ham­burg ein wich­ti­ges Gesprächs- und Dis­kus­si­ons­the­ma. So stand das The­ma auch beim Sum­mit der Inter­na­tio­nal School of Manage­ment (ISM) in Ham­burg am 7. Novem­ber 2019 im Mit­tel­punkt der zahl­rei­chen Vor­trä­ge und Dis­kus­si­ons­run­den. Als Part­ner der ISM war auch das ARIC ver­tre­ten und stell­te sei­ne Akti­vi­tä­ten für die Metro­pol­re­gi­on nach den ein­füh­ren­den Wor­ten durch Prof. Dr. Moring den KI-inter­es­sier­ten Zuschau­ern vor.

Den Anfang der Vor­trä­ge mach­te Lidia Schnack von der Fir­ma Goog­le mit ihrem Bei­trag „Wie Goog­le KI-Tech­no­lo­gien im Busi­ness nutzt“. Inter­es­san­te Ein­bli­cke eröff­ne­ten sich dabei für die Zuhö­rer, denen bei­spiel­haft ver­mit­telt wur­de, wie ein füh­ren­des Tech-Unter­neh­men selbst KI-Tech­no­lo­gien ein­setzt. Beson­de­ren Ein­druck mach­te dabei die in Deutsch­land noch nicht frei­ge­schal­te­te Funk­ti­on, ein über die Goog­le-App gefun­de­nes Restau­rant anzu­ru­fen und die Reser­vie­rung dabei von einem Chat­bot über­neh­men zu las­sen.

Einen wei­te­ren zukunfts­ge­rich­te­ten Blick auf das The­ma KI und sei­ne Ent­wick­lung gab Nick Soh­ne­mann, Foun­der und Mana­ging Direc­tor der Fir­ma Future Can­dy. Unter dem Titel „KI mor­gen, übermorgen…und noch spä­ter“ konn­ten span­nen­de Ein­bli­cke über die Zukunft der Künst­li­chen Intel­li­genz gewon­nen wer­den. Ins­be­son­de­re der Blick auf die KI-Akti­vi­tä­ten im Aus­land mach­te deut­lich, wie drin­gend der Nach­hol­be­darf ist, dem das ARIC mit sei­ner Arbeit ent­ge­gen­tritt.

Wei­te­re beein­dru­cken­de Ein­bli­cke lie­fer­ten Rüdi­ger Schmitz (Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Ham­burg-Eppen­dorf) und Sir­ko Pelzl, CTO und Owner der apo­Qlar GmbH. Bei­de beleuch­te­ten den Ein­satz und die Not­wen­dig­keit der Künst­li­chen Intel­li­genz in der Medi­zin. Im ers­ten Teil wur­de anhand von Auf­nah­men ein­drucks­voll dar­ge­stellt, wie weit die Künst­li­che Intel­li­genz bei der Dia­gno­se von Darm­krebs bereits fort­ge­schrit­ten ist.
Der zwei­te Vor­trags­teil umfass­te die von der Fir­ma apo­Qlar ein­ge­setz­te Holo­gra­fie in der Medi­zin­tech­nik. Die Tech­no­lo­gie ermög­licht es medi­zi­nisch rele­van­te Infor­ma­tio­nen, wie CT- oder MRT-Daten (teil­wei­se in 3D), KI-gestützt über eine Mixed-Rea­li­ty-Bril­le so dar­zu­stel­len, dass es zu einer Ver­schmel­zung der Bil­der mit dem Kör­per des Pati­en­ten kommt. Die Daten kön­nen  orts- und zeit­un­ab­hän­gig abge­ru­fen wer­den.

Neben der Vor­stel­lung der unter­schied­li­chen Sicht­wei­sen auf das The­ma Künst­li­che Intel­li­genz aus teils tech­ni­schen, teils nicht­tech­ni­schen Berei­chen, konn­te auch die Poli­tik in einer Panel­dis­kus­si­on einen Bei­trag zum The­ma leis­ten. Die Mei­nung, dass Künst­li­che Intel­li­genz eine Schlüs­sel­tech­no­lo­gie dar­stellt, derer man sich nicht ver­schlie­ßen darf, teil­ten über­par­tei­lich alle Anwe­sen­den. Zudem herrsch­te Einig­keit dar­über, dass die Poli­tik Rah­men­be­din­gun­gen für den Ein­satz der KI-Tech­no­lo­gie set­zen muss. Ins­be­son­de­re ethi­sche Aspek­te und daten­schutz­recht­li­che Bestim­mun­gen müss­ten ver­stärkt in den Auf­ga­ben­be­reich der Poli­tik fal­len.

Der Sum­mit gab vie­le wich­ti­ge und berei­chern­de Impul­se zum The­ma Künst­li­che Intel­li­genz aus den unter­schied­lichs­ten Bran­chen und Blick­win­keln. Wir freu­en uns auf wei­te­re span­nen­de Ver­an­stal­tun­gen mit unse­rem Part­ner ISM Ham­burg.

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